Hermann Max Pechstein (1881-1955)

 

Pechsteins Werdegang beginnt als Lehrling bei einem Zwickauer Malermeister, über die Dresdner Kunstgewerbeschule und an der dortigen Akademie bei dem Dekorationsmaler Otto Gußmann. Als Pechstein 1906 für die Dresdner Kunstgewerbeausstellung ein Deckenbild in unkonventioneller Farbigkeit malt, wird Heckel auf ihn aufmerksam und holt ihn 1907 zur Künstlervereinigung 'Die Brücke'. 1908 wird  Pechstein Mitbegründer der Neuen Sezession in Berlin. Pechstein schafft in einem gemäßigten expressionistischen Stil Landschaften und Stillleben, welche zu dem frühen und langanhaltenden Erfolg des Künstlers führen. 1937 wird Pechstein als 'entarteter Künstler' diffamiert. Ab 1945 lehrt er an der Berliner Akademie der Künste. Es entstehen neben seiner Malerei auch ca. 850 Holzschnitte, Lithografien und Radierungen.

"In der Kneipe, Kajüte", 1922/1961.

Holzschnitt

Motiv: 39,3 x 49 cm

Blatt: 49 x 62,5 cm

Krüger H 274. Verso mit Nachlassstempel. Auf gelblichem Velin. Spätere Auflage von 1961, erschienen in der Griffelkunst-Vereinigung

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© Heiko Ahrens